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Servicemeisterschaft
Wettbewerb der Hauswirtschaftprofis
Igeho-Kocharena und Galerie der Kochkunst



Rangliste Wettbewerb "Finde den Fehler"

Der Berufsverband Hotellerie-Hauswirtschaft gratuliert den Gewinnerinnen des Wettbewerbs "Finde den Fehler", insbesondere Amanda Konig-Lanftanchi, die den ersten Platz belegte.

Rang
Name
1
Konig-Lanfranchi Amanda, Weingarten
2
Hermanjat Karoline, Founex
3
Weihing Sandra, Winterthur
4
Böhi Cindy, Kirchberg
5
Lanfranchi Jessica, Weingarten
6
Kuhn Conny, Winterthur
7
Müller Ingrid, Brittnau
8
Weber Livia, Grüningen
9
Müller Sabina, Brittnau
10
Schumacher Silvia, Merlischachen



Tagesberichte: Igeho-Stand der Hotel & Gastro Union

Mittwoch, Tag 5: Jubel und Bilanz
Der Mittwoch an der Igeho ist einerseits der Tag des Schlussspurts, andererseits auch der Tag des Jubels, weil die Sieger der Wettbewerbe bekannt gegeben werden. Die Äuglein sind bei einigen schon um einiges kleiner, Beine oder Rücken schmerzen, aber durchgebissen wird trotzdem. Die Luzerner Köche beispielsweise arbeiteten mindestens die halbe Nacht durch, um den kalten Tisch pünktlich fertig zu haben. Am Tag selber ist schlafen auch keine Option, weil verschiedene Verpflichtungen und Wünsche zu berücksichtigen sind. Aber was soll’s, der Donnerstag kommt unweigerlich.

Fertig sind die internationalen Servicemeisterschaften, die Rangverkündigung ist erfolgt (siehe auch unten). Acht junge Frauen haben im Verlauf der Woche die Goldmedaille erhalten, aus denen die Gesamtgewinnerin erkoren wird. Es ist dies die Bernerin Daniela Jaun, sie wird mit Geschenken fast überhäuft. Moderatorin Susanne Huber befindet sich auch am fünften Tag der Igeho noch blendend in Form und bringt den Anlass sehr sympathisch über die Bühne. Auch für die Jury geht eine strenge Zeit zu Ende, denn die Fachleute haben fünf Tage die Kandidatinnen und Kandidaten begutachtet.

Beim Wettbewerb der Hauswirtschaftsprofis müssen die beiden Kandidatinnen und der Kandidat vor Ort nicht mehr viel bieten, das haben sie bereits gemacht. Aber die Jury muss nun die Antwortkarten sortieren, welche das Publikum in grosser Menge ausgefüllt hat. „Ja, es sind über Erwarten viele Rückmeldungen eingegangen“, bestätigt Geschäftsführerin Elvira Schwegler. Offenbar haben die Kandidaten mobilisiert oder viele Gäste am Stand haben sich von den Vorschlägen, wie man ein Konzept in Hotel oder Heim zur Verbesserung der Zimmer umsetzen kann, beeindrucken lassen. (Sieger siehe unten).

Bilanz ziehen können auch die Werber. Ein wesentlicher Teil der Igeho-Präsenz dient zur Rekrutierung von Mitgliedern. Nach einem recht positiven Start am Wochenende kam der Schnellzug an den folgenden Tagen ins Stocken. „Es sind viele Lernende bereits Mitglied bei uns“, gibt Sandro Stadelmann vom Mitgliederdienst Auskunft. Immerhin ist dies ein Zeichen, dass die Hotel & Gastro Union unter dem Jahr erfolgreich auf Achse ist.

Bilanz zieht auch der SBKPV. Die Bäcker und Konditoren haben logischerweise an der Igeho keinen Logenplatz, für sie ist die FBK in Bern, die alle zwei Jahre stattfindet, die wichtige Messe. Trotzdem hatte der SBKPV an der Igeho eine wichtige Rolle, denn mit ihren frisch gebackenen Produkten erfreuten sie Gäste und Mitarbeiter.

Noch ein Wort zu den Köchen: Auch heute gibt es wieder viel zu sehen und zu hören. Waldemar Schön begrüsst weiterhin seine Kochstars in der Kocharena frisch und fröhlich und unterhält die meist sehr zahlreichen Zuschauer bestens. Aber auch er ist froh, wenn um 18 Uhr definitiv Schluss ist. Ausgestellt haben heute die Regionalteams Luzern, die Meistervereinigung Baden-Würtemberg und der Lombardei. Die italienischen Gäste beeindrucken aber nicht nur mit dem kalten Tisch, sondern auch mit Kochkunst der Formen und Farben und zwar mit Zucker, Schokolade und geschnitzten Früchten. Eine wahre Augenweide! Vier Teams sind im Qualifikationsrennen für die Kochnationalmannschaft nach Erfurt 2012, ihnen wird die Bewertung später zugestellt. Die Jury zeigte sich mit den ausgestellten Arbeiten sehr zufrieden. Aber noch ist das Rennen für die Qualifikation als Kochnationalmannschaft nicht entschieden, sondern erst gestartet.


Gewinner Wettbewerb der Hauswirtschaftsprofis:
1. Platz: Tobias Heeb mit dem Thema Lavendel Dream
2. Platz: Cornelia Mathys mit dem Thema Silberhochzeit
3. Platz: Melanie Mehr mit dem Thema Zimmer in Bewegung

Rangliste Servicemeisterschaft, Mittwoch 23. November 2011
Lulia Cojocaru
Aksena Kun, Bronze
Nicole Küng, Silber
Denise Steinmann, Silber
Svenja Thomann, Gold

Gewinner Servicemeisterschaft 2011:
1. Platz: Daniela Jaun
2. Platz: Stefanie Freiburghaus
3. Platz: Rhea Mischler


Dank an die Sponsoren
Die Hotel & Gastro Union bedankt sich bei allen Sponsoren und Mithelfern für die tatkräftige Unterstützung  an der Igeho, die sonst so nicht möglich wäre. Ein spezieller Dank geht an CCA Angehrn und die Kooperationspartner Ditzler sowie Harley-Davidson. Die Verlosung der CCA-Harley-Davidson zusammen mit Linda Fäh sorgte nicht nur an der Messe selbst für grosses Aufsehen. Die Hotel & Gastro Union gratuliert Tozmann Musa aus Amriswil zum Hauptgewinn.



Dienstag, Tag 4 an der Igeho: Judihui und überhaupt
Wir wussten ja, dass er was kann. Jetzt weiss es auch die Branche und auch bald die Öffentlichkeit. Mario Inderschmitten, Mitglied der Kochnationalmannschaft und im Schlosskeller in Brig tätig, hat den erstmals vergebenen Youngster-Preis von „Best of Swiss Gastro“ gewonnen. Er setzte sich gegen insgesamt 50 Bewerber und neun im Schlusskochen durch. Darunter waren so bekannte Leute wie Daniela Manser, Micha Schärer, Rebekka Clopath oder Mario Garcia (alle Mitglieder der goldigen Junionenkochnationalmannschaft 2010). Der Anlass, der eine Steinwurfweite entfernt von der Igeho stattfand, vereinigte über 1'000 Leute der Branche. Insgesamt neun Preise gab es zu gewinnen, die Übergabe charmant moderiert von Melanie Winiger. Auch heute wieder werden Veranstaltungen stattfinden, welche von den Strapazen des langen Tages erholen helfen. Tatsächlich spüren nun diejenigen, die schon vier Tage an der Messe sind, langsam die Strapazen. Dauernd aufmerksam sein und zuhören, das geht an die Substanz.

Am Stand der Hotel & Gastro Union ist die Stimmung weiterhin gut. Immer läuft etwas, sei es am Kochforum oder beim Hauswirtschaftstennis.

Wieder gut belagert sind die kalten Tische, dieses Mal ausgestellt von: Renato Cattapan, Italia, Team Veneto und Gilde Etablierter Schweizer Gastronomen. Dazu fand in der Kocharena die Ehrung der besten kantonalen Kochlehrlinge statt.

Bei den Servicemeisterschaften geht es schon bald in die Schlussrunde.

Rangliste Servicemeisterschaft, Dienstag 22. November 2011
Stefanie Freiburghaus, Gold
Manuela Götz, Bronze
Nadja Müller, Bronze
Marina Spichtig, Silber

Der schönste Tisch: Nadja Müller

Morgen wird die Siegerin auch bei den Hauswirtschaftsprofis bekannt, der Schämpis wird schon mal kaltgestellt. Auch am heutigen Dienstag sind wieder viele Schülerinnen und Schülerunterwegs, wenn auch nicht mehr so viele wie gestern.



Montag, Tag 3: Der Zähler rattert, die Bäcker backen
„Puuuh“, wird sich mancher des Werbeteams am Ende gesagt haben und froh gewesen sein, dass der Tag vorbei ist. Der Montag ist traditionellerweise der Tag der Lehrlinge und tatsächlich belagerte das gastronomische Jungvolk schon von früh weg den doch grosszügig bemessenen Stand der Hotel & Gastro Union, so dass kaum mehr ein Durchkommen ist. Wenn's so läuft, tickt nicht nur der Mitgliederstandszähler wie wild, sondern dann hat auch das Backteam alle Hände voll zu tun. Markus Eugster himself, Präsident des Bäckerei- und Konditoreipersonalverbands, sorgt für das Wohl der Gäste und der Mitarbeiter. Der Ofen läuft zwar heiss, vermochte aber trotzdem kaum alle Wünsche zu befriedigen. Die Firma Margo als Sponsorin der Backwaren zeigte sich von der Zusammenarbeit am Stand sehr befriedigt. Von den feinen Donuts bis zu den Cup Cakes und von den Muffins bis zur Pizza und Wienerli im Teig kamen sowohl süsse als aus salzige Liebhaber auf ihre Rechnung. Eugster schätzte, dass an diesem Montag 3'000 Stücke abgegeben worden sind. Die Firma ist aber nicht der einzige Anbieter, der am Stand eine Kooperation eingegangen ist. Die Firma Hochstrasser liefert den Koffein-Nachschub der dunklen Bohnen, Wigl berät die Lernende in Sachen Ausbildung.

Extrem belagert waren die Ausstellungsstücke. Schon gestern bei der Juniorenkochnationalmannschaft, aber noch viel mehr heute, als die Aargauer Gilde, des Junioren-Teams Bern und eines Graubündner Teams ihre kalten Tische ausstellen. Manch einer bewundert die filigranen Werke und dachte sich mehr als einmal, wie die das wieder hergestellt haben könnten.

Die Igeho ist nicht nur eine Messe, sondern auch ein Stelldichein der Branche. Das Leben der Aussteller geht nach 18 Uhr weiter, bzw. für einige geht es erst dann so richtig los. Die Schweizer Kochnationalmannschaft war von der Scana zu einem Basler Kulturabend eingeladen und genoss feines Essen (ausser dem sehr knackigen Gemüse), Pfyffer, Trummler und Schnitzelbänke. Selbst für Auswärtige war klar: So etwas bekommt man nicht einfach so zu hören, sondern es war ein spezieller Anlass. Am Abend dann der nächste Höhepunkt des ausser-igeho-lichen Nachtlebens: Die erste Verleihung des Swiss Gastro Awards. Auch hier gilt: Namen und Ränge nach Redaktionsschluss.

Im gewohnten Rahmen verläuft der Tag bei den Berufsverbänden Hotellerie-Hauswirtschaft und Restauration. Von den Servicemeisterschaften gibt’s wieder neue Namen und Farben der Medaillen.


Rangliste Servicemeisterschaft, Montag 21. November 2011
Noortje Grossmann, Gold
Daniela Jaun, Gold
Nathan Krisnasamy, Silber
Sabrina Wagner, Silber
Antje Weiss, Silber

Der schönste Tisch: Antje Weiss



Igeho: Ochsentour am Tag 2
Die Igeho in Basel läuft nun auf vollen Touren. Der Samstag wird von den meisten Ausstellern besser als vor einem Jahr beurteilt, der Sonntag erfüllte die Hoffnungen ebenfalls. Die Schwierigkeit am Sonntag, eine Art „public day“ ist es, die Partygänger von den wirklichen Interessierten unterscheiden zu können. Zumindest für die Kochnationalmannschaft und Juniorenkochnationalmannschaft gilt dies nicht, denn in ihren weissen Jacken und den Sponsorenaufschriften fallen die Köche auf. Für die Jungen ist dies ein bisschen ungewohnt und zum Teil fühlen sie auch ein bisschen unwohl. Am Anfang zumindest, denn mit der Zeit ist alles Gewöhnungssache. Die beiden Nationalmannschaften sind auf der Ochsentour. Was ein bisschen despektierlich oder knochentrocken tönt, ist es in Tat und Wahrheit nicht. Der Besuch der Sponsoren ist für die Jungen zwar ebenfalls eine neue Erfahrung, für die „Alten“ aber ein freudiges Wiedersehen, denn man kennt und schätzt sich. Der Zeitplan ist aber streng, überhocken liegt nicht drin, wenn man am Abend tatsächlich einmal bei jedem gewesen sein will. Die Junioren wirken am Anfang noch ein wenig „schüch“, aber mit der Zeit kennt man die Aufstellung beim Fotoshooting auswändig und weiss sich auch sonst zu „wehren“. Von Kai-Messern bis zur Emmi, von Bragard über Gehrig, Kadi bis Howeg, die Sponsoren freuen sich über den Besuch. Auch Spass liegt drin, so treten die Junioren beim „4gegen4“ mit den Sponsoren von Emmi und Howeg in den Ring und verlieren knapp. Es scheint nicht das Spiel der Hotel & Gastro Union zu sein…

Die Junioren wirken frisch und munter, was keine Selbstverständigkeit ist. Zwei sind in der RS und am Vorabend hat man bis zwei Uhr nachts und ab halb fünf Uhr wieder an der kalten Platte gearbeitet, die ausgestellt wird. Es ist tatsächlich für die Mitglieder der Teams keine leichte Aufgabe, denn wer ausstellt, hat lange Tage und kurze Nächte hinter sich. Und wenn's durch ist, heisst das auch nicht, dass es vorbei ist. Was den Baslern die drei längsten Tage, sind den Gastronomen die fünf langen Tage von Basel. Apropos Fasnacht: Die Kochnationalmannschaft absolvierte gestern ihre Ochsentour, welche schliesslich in einem Keller einer Clique endete. Details dazu gibt es erst in der nächsten Ausgabe, dann der Anlass nach Redaktionsschluss endete. Ansonsten läuft es am Stand schon fast nach dem Motto „wie gehabt“. Waldemar Schön empfängt in der Kocharena die Stars der hiesigen Szene, weitere sechs Teilnehmerinnen der Servicemeisterschaften haben ihr Pensum absolviert, Restaurationsweltmeisterin Sabrina Keller demonstrierte das Flambieren mit Crêpes Suzette unter den Augen des Fotografen und des Publikums, Freiwillige übten sich am Hauswirtschafts-Tennis und das Publikum stimmte eifrig für die Hauswirtschaftsprofis ihrer Wahl. Und dazu natürlich das Werben um neue Mitglieder, was am Sonntag einfacher als am Samstag, aber vermutlich schwieriger als am Montag war. Man liegt jedoch gemäss Fachleuten im Vorsprung gegenüber der letzten Austragung. Von daher liegen drei lange, aber positive Tage vor uns.

Bereits gibt es die ersten Sieger: 

Rangliste Servicemeisterschaft, Sonntag 20. November 2011
Sarah Millechner, Silber
Rhea Mischler, Gold
Katalina Mitterer, Gold
Manuela Schmid, Gold
Pascal Trottmann, Gold
Tanja Wiederkehr, Gold

Der schönste Tisch: Katalina Mitterer

Den Titel "Servicmeister/in" verkündet der Berufsverband Restauration am Mittwoch.



Samstag: Einlaufen am Tag 1
Im Sport nennt man es einlaufen. Zuerst langsam auf Betriebstemperatur kommen, bevor man sich zu Höchstleistungen emporschwingt, so funktioniert der Igeho-Samstag auch für die Hotel & Gastro Union. Für Chefkoordinator Andreas Fleischlin gilt es jene Probleme zu lösen, von denen man am Freitagabend noch keine Ahnung hatte, für die neuen Leute geht es darum, sich mal in diesem ganzen Betrieb zurecht zu finden und die alten Hasen pflegen sofort ihr Netzwerk. Die Aufgaben und Ziele sind klar: Neue Mitglieder finden, alte pflegen und den Kontakt zu Sponsoren und Inserenten unterhalten. Den Verkauf wird man fünf Tage kaum sehen, das Werbeteam wird ab Montag unter Strom stehen, wenn tausende Lehrlinge durch die Hallen pilgern und die vielen guten Attraktionen wollen perfekt durchgeführt sein. Von daher ist das mit dem Einlaufen ein bisschen untertrieben, denn im Kochstudio, beim Tennis der Hauswirtschaft und bei den Servicemeisterschaften des Berufsverbands Restauration geht es von der ersten Minute an voll ab. Küchenchef Werner Rothen und Swiss Culinary Cup-Teilnehmer Pascal Schwarz beispielsweise  zeigen, was im Restaurant Schöngrün in Bern gekocht wird. Die Zuschauer können Müsterchen probieren, vor allem die vielen zuschauenden Asiaten sind begeistert, was ihnen hier geboten wird. Bei den Servicemeisterschaften haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das vorgegebene Thema überzeugend gelöst, die Tische sind mottogerecht dekoriert. Die vier Tagesfinalisten werden nachher flambieren. Ob die Feuerwehr vorgewarnt wurde, entzieht sich der Kenntnis der Schreibenden. Berufsweltmeisterin Sabrina Keller ist auch da, kann sich die Tische aber kaum in Ruhe ansehen, denn noch ist ihr Titelgewinn kaum einen Monat her und sie wird viel darauf angesprochen. Erstaunlich ist der Enthusiasmus beim Tennis. Mit Tennisschlägern versuchen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine WC-Rolle über das Netz ins gegnerische Feld zu bringen. Eine knifflige Aufgabe, wie sich zeigt. Der Sieger darf mit drei Rollen Papier von dannen ziehen.
Schon attraktiver ist der Gewinn beim Spiel 4gegen4, nämlich eine gefüllte Einkaufstasche. Hier ist die Hotel & Gastro Union nicht Organisatorin, sondern Mitspielerin. Offenbar hat es zuwenige Teams, so springen die Gastroprofis ein. Leider sind die gegnerischen Teams meist stärker, ausgenommen in dem Fall, in dem es bei Verkauf gegen die Verwaltung zum internen Duell kommt. Die Hotellerie-Hauswirtschaft muss sich im Stechen geschlagen geben, weiss aber, dass nicht 3000 Fischer auf Schweizer Seen neben- oder hauptamtlich Fische fangen, sondern nur 310. Inzwischen ist der Flammenteil der Servicemeisterschaft natürlich ohne Komplikationen verlaufen. Die vier Tagesteilnehmerinnen werden von vielen Augenpaaren aufmerksam verfolgt. Ebenfalls beliebt sind der Wettbewerb der Hauswirtschaftsprofis. Laut Geschäftsführerin Elvira Schwegler haben schon über 200 Personen abgestimmt, welches Zimmer ihnen denn am besten gefällt. Das selbe macht auch Doris Vögeli, doch die internationale Jurorin bewertet nicht Zimmer, sondern Tische. Konkret den des Cercle des Chefs de cuisine Zürich. Sie erklärt den Mitgliedern an Ort und Stelle, wo Stärken und Schwächen liegen. Inzwischen sind Südtiroler am Kochen in der Kocharena. Waldemar Schön wirkt auch nach Stunden der Moderation noch frisch. Aber das soll sich nach Berichten der alten Hasen spätestens am Montag ändern und zwar flächendeckend. Tatsächlich hat die Besucherschar schon erheblich abgenommen am Nachmittag, offenbar war die hiesige Gastronomie zu Gast. Am Montag sei dann aber definitiv Grosskampftag. Eben doch einlaufen heute….

Rangliste Servicemeisterschaft, Samstag 19. November 2011
Frank Borchert, Silber
Naomi Carbo, Bronze
Jessica Lehmann, Silber
Sandra Mayrhofer, Bronze

Der schönste Tisch: Jessica Lehmann